Lohnkosten-Rechner 2026

Was eine Beschäftigung 2026 in Österreich den Dienstgeber (Arbeitgeber) wirklich kostet: Bruttoentgelt plus alle Lohnnebenkosten, cent-genau berechnet.

Angestellter

€
Weitere Beschäftigte
Gesamte Lohnkosten+126,96 € vs. 2025
5.491,39 €
laufende Lohnkosten / Monat
Brutto 77,09 % DG-SV 15,79 % Weitere Lohnnebenkosten 7,12 %
Aufschlagquote
29,71 %
DG-Mehrkosten ÷ Brutto
Steuerkeil
47,13 %
Lohnkosten − Netto ÷ Lohnkosten
Gehalt
Bezug Monat Jahr
Brutto 4.230,00 €59.220,00 €
DG-SV
866,30 €12.128,20 €
WBF (DG-Anteil)
31,73 €380,76 €
BV / MVK
64,72 €906,08 €
KommSt
126,90 €1.776,60 €
DB (FLAF)
156,51 €2.191,14 €
DZ
15,23 €213,22 €
Lohnkosten
5.491,39 €76.816,00 €
Bezug
13. Gehalt
14. Gehalt
Brutto 4.230,00 €4.230,00 €
DG-SV
866,30 €866,30 €
WBF (DG-Anteil)
0,00 €0,00 €
BV / MVK
64,72 €64,72 €
KommSt
126,90 €126,90 €
DB (FLAF)
156,51 €156,51 €
DZ
15,23 €15,23 €
Lohnkosten
5.459,66 €5.459,66 €
Lohnkosten pro Monat
Laufende Lohnkosten
13. / 14.

Was dein Ergebnis bedeutet

Hinweise · live aktualisiert
Was über dem Bruttogehalt anfällt

Auf das laufende Monatsbrutto kommen rund 1.261,39 €/Monat an Lohnnebenkosten obendrauf, das sind 5.491,39 €/Monat Lohnkosten. Für 13. und 14. Gehalt kommen 5.459,66 € bzw. 5.459,66 € dazu. Aufs Jahr gerechnet betragen die Lohnkosten 76.816,00 €.

Standort beeinflusst die Lohnkosten

An deinem Dienstort Wien kosten die standortabhängigen Abgaben (Wohnbauförderung + Zuschlag zum DB) rund 594 €/Jahr pro Beschäftigten. Im günstigsten Bundesland (Oberösterreich) wären es 437 €/Jahr, also 157 €/Jahr weniger. Alle übrigen Lohnnebenkosten sind bundesweit gleich.

Interessiert dich stattdessen das Netto aus Dienstnehmer-Sicht? Zum Brutto-Netto-Rechner

Freelancer statt Anstellung? Zum Stundensatz-Rechner

Was dich ein Mitarbeiter kostet

Der Lohnkosten-Rechner zeigt deine vollen Kosten als Dienstgeber. Auf das Bruttogehalt kommen die Dienstgeber-Sozialversicherung und die Lohnnebenkosten: Kommunalsteuer, Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds, der Zuschlag zum DB und die betriebliche Mitarbeitervorsorge. Summiert ergeben sie deine Lohnnebenkosten und die Aufschlagquote über dem Brutto.

Die persönlichen Absetzbeträge deines Mitarbeiters spielen dabei keine Rolle: deine Kosten hängen am Bruttogehalt, am Bundesland (der Wohnbauförderungsbeitrag und der DZ variieren je nach Kammer und Land) und daran, ob du 13. und 14. Gehalt auszahlst. Der Rechner nutzt dieselbe Engine wie der Brutto-Netto-Rechner und die Rechtsstände des gewählten Jahres. Was davon netto beim Mitarbeiter ankommt, zeigt der Brutto-Netto-Rechner.

Häufige Fragen zu den Lohnkosten

Deutlich mehr als das Bruttogehalt. Auf das Brutto kommen die Dienstgeber-Sozialversicherung und die Lohnnebenkosten (Kommunalsteuer, Dienstgeberbeitrag, Zuschlag zum DB, Mitarbeitervorsorge). Je nach Bundesland liegt deine Aufschlagquote grob bei rund einem Drittel über dem Brutto. Den genauen Betrag für ein Bruttogehalt 2026 zeigt der Rechner.
Der Dienstgeberbeitrag fließt in den Familienlastenausgleichsfonds und wird als Prozentsatz deiner monatlichen Bruttolohnsumme berechnet, ohne Höchstbeitragsgrundlage. Dazu kommt in den meisten Bundesländern der Zuschlag zum DB (Kammerumlage 2). Der Rechner setzt den aktuellen Satz für das gewählte Jahr automatisch ein.
Die Kommunalsteuer ist eine Gemeindeabgabe auf die Bruttolohnsumme, die du an die Gemeinde des Dienstortes zahlst. Sie ist bundesweit einheitlich und gilt für laufende Bezüge und Sonderzahlungen.
Als Lohnnebenkosten fasst man deine Abgaben auf das Gehalt zusammen: Dienstgeber-Sozialversicherung, Kommunalsteuer, Dienstgeberbeitrag, Zuschlag zum DB und Mitarbeitervorsorge. Zusammen machen sie die Differenz zwischen Bruttogehalt und deinen vollen Lohnkosten aus. Der Rechner weist jeden Posten einzeln aus.
Der Wohnbauförderungsbeitrag ist ein Beitrag zur Wohnbauförderung, den du und dein Mitarbeiter je zur Hälfte tragt. Er wird in allen Bundesländern eingehoben, die Höhe legt aber seit 2018 jedes Land selbst fest; Wien hebt seit 2026 einen höheren Satz ein. Deshalb fallen deine Lohnkosten je nach Bundesland leicht unterschiedlich aus. Auf Sonderzahlungen fällt er nicht an.
Deutlich weniger als ein regulär Angestellter. Beim Lehrling entfallen Kammerumlage und Wohnbauförderung und die Dienstgeber-Sozialversicherung ist reduziert. Bei der geringfügigen Beschäftigung zahlst du Unfallversicherung und die üblichen Lohnnebenkosten, ab dem Eineinhalbfachen der Geringfügigkeitsgrenze zusätzlich die pauschale Dienstgeberabgabe. Wähl den Beschäftigungstyp im Rechner, um die genauen Kosten 2026 zu sehen.
Beim freien Dienstnehmer zahlst du Dienstgeberbeiträge ähnlich wie bei Angestellten, aber ohne Wohnbauförderung und ohne 13./14. Gehalt. Beim Werkvertrag fallen für dich gar keine Lohnnebenkosten an, die Kosten sind das reine Honorar, der Auftragnehmer versichert sich selbst. Achtung: Bei weisungsgebundener Arbeit droht Scheinselbständigkeit mit rückwirkender Nachzahlung.
Zwei Abgaben richten sich nach dem Dienstort: die Wohnbauförderung und der Zuschlag zum DB. Wien hebt seit 2026 die höhere Wohnbauförderung ein, der Zuschlag zum DB variiert je nach Landeskammer. Alle übrigen Lohnnebenkosten sind bundesweit gleich. Stell im Rechner den Standort des Unternehmens ein, um den genauen Unterschied zu sehen.
  • Dienstgeberbeiträge zur Sozialversicherung, IESG-Zuschlag und Mitarbeitervorsorge nach BMSVG · ASVG (RIS)
  • Dienstgeberbeiträge zur Sozialversicherung, IESG-Zuschlag und Mitarbeitervorsorge nach BMSVG · Beitragsrechtliche Werte 2026 (Dachverband der Sozialversicherungsträger)
  • Dienstgeberbeitrag · § 41 FLAG (RIS)
  • Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag je Bundesland · § 122 WKG (RIS)
  • Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag je Bundesland · Beschlüsse der Landeskammern
  • Kommunalsteuer · Kommunalsteuergesetz 1993 (RIS)

Die Dienstnehmerseite rechnet dieselbe Engine wie der Brutto-Netto-Rechner.