Stundensatz-Rechner 2026

Anstellen oder extern beauftragen, angestellt bleiben oder selbstständig arbeiten: der Vergleich für Österreich 2026. Was eine Stelle pro gearbeiteter Stunde kostet, ab welchem Stunden- oder Tagessatz ein Auftrag günstiger ist und welcher Satz netto mehr bringt als die Anstellung.

Stelle 1

€

Stelle 1 ⇄ Auftrag 1Spielraum 38,85 € bis 44,66 € pro Stunde

Auftrag 1

€

Satz zu gleichen Kosten wie die Stelle

Stunden im Jahr
gearbeitet / verrechenbarnicht verrechenbarFeiertageUrlaubKrankenstand
Anstellung2.088 bezahlt
Urlaub
5 Wo.
Krankenstand
10,5 T.
Auftrag1.724 verfügbar
Urlaub
5 Wo.
Krankenstand
10,5 T.
Auslastung
100 %
Was jeder Satz für beide Seiten bedeutet
Auftraggeber spart
Auftragnehmer netto mehr

Stelle 1 ⇄ Auftrag 1Spielraum 38,85 € bis 44,66 € pro Stunde

Kostenneutral gegenüber der Stelle
44,66 €
pro Stunde, ohne Umsatzsteuer
Bruttogehalt 76,99 % DG-SV 15,77 % Weitere Lohnnebenkosten 7,25 %
Ersparnis
0,00 %
0 € im Jahr für dieselben 1.724 Stunden
Spielraum
13,01 %
gleiches Netto ab 38,85 € pro Stunde
Stelle 1 und Auftrag 1 im Vergleich
PositionStelleAuftrag
Kosten
Stunden (gearbeitet / verrechnet)1.724 Std.1.724 Std.
Bruttogehalt / Honorar34,39 €44,66 €
Laufendes Gehalt29,47 €
13. und 14. Gehalt4,91 €
Rechnungsbetrag mit 20 % USt53,60 €
Sozialversicherung Arbeitgeber7,26 €
Dienstgeberbeitrag (DB)1,27 €
Zuschlag zum DB (DZ)0,12 €
Kommunalsteuer1,03 €
Mitarbeitervorsorge (MVK)0,53 €
Dienstgeberabgabe Wien0,06 €
Gesamtkosten44,66 €44,66 €
im Jahr77.000 €77.000 €
im Monatsschnitt6.417 €6.417 €
Vom Brutto zum Netto
Bruttogehalt / Honorar34,39 €44,66 €
Sozialversicherung / SVS6,24 €11,30 €
Lohnsteuer / Einkommensteuer4,57 €7,23 €
Netto23,57 €26,13 €
im Jahr40.642 €45.041 €
im Monatsschnitt3.387 €3.753 €
Davon kommen netto an52,78 %58,49 %

Was dein Ergebnis bedeutet

Hinweise · live aktualisiert
Spielraum für die Verhandlung

Zwischen 38,85 € und 44,66 € pro Stunde (310,81 € bis 357,31 € pro Tag) haben beide Seiten etwas davon: der Auftragnehmer hat netto mehr als angestellt, der Auftraggeber zahlt weniger als für die Anstellung.

Arbeitsplatz und Verwaltung fehlen noch

Eine Stelle kostet mehr als Gehalt und Lohnnebenkosten: Büro, Ausstattung, IT, Verwaltung und Weiterbildung. Ein Auftragnehmer bringt das selbst mit. Trag den Betrag pro Jahr in den Optionen der Stelle ein, sonst wirkt die Stelle günstiger, als sie ist.

Dienstgeberabgabe in Wien

Für jede Stelle in Wien mit mehr als 10 Wochenstunden zahlt der Arbeitgeber die Dienstgeberabgabe, 2,00 € je angefangener Woche, hier 106,00 € im Jahr. Sie hängt nicht vom Gehalt ab und sinkt bei Teilzeit nicht. Ausgenommen sind Beschäftigte über 55, Lehrlinge und freie Dienstverträge.

Krankheit kostet Honorar

Drei Wochen Krankenstand kosten im Auftrag bei 44,66 € pro Stunde rund 5.360 € Honorar. Angestellt läuft das Gehalt weiter. Dieses Risiko trägt der Auftragnehmer, und es gehört in den Satz.

Alle Sätze ohne Umsatzsteuer

Über der Kleinunternehmergrenze von 55.000 € Umsatz im Jahr (brutto) kommen 20 % Umsatzsteuer dazu. Ein Unternehmen als Auftraggeber bekommt sie als Vorsteuer zurück, für den Vergleich zählt der Nettosatz.

So rechnet der Stundensatz-Rechner

Eine Anstellung kostet mehr als das Bruttogehalt: dazu kommen die Lohnnebenkosten, zusammen die Gesamtkosten der Stelle. Bezahlt wird die Stelle für jeden Wochentag des Jahres, gearbeitet wird an weniger: 2026 hat 261 Wochentage, davon gehen 10 Feiertage, der Urlaub und der durchschnittliche Krankenstand ab.

Die Kosten der Stelle geteilt durch die Stunden, die tatsächlich gearbeitet werden, ergeben den kostenneutralen Stundensatz. Zu diesem Satz kostet ein Auftrag den Auftraggeber gleich viel wie die Anstellung. Selbstständige zahlen davon die eigenen SVS-Beiträge und die Einkommensteuer, tragen Urlaub, Krankheit und Ausgaben selbst.

Beide Seiten rechnen mit denselben Engines wie der Lohnkosten- und der SVS-Rechner: der Satz, bei dem der Auftraggeber nichts mehr und nichts weniger zahlt, und der Satz, bei dem der Auftragnehmer netto gleich viel hat wie angestellt. Dazwischen liegt der Spielraum für die Verhandlung; das Diagramm unter den Stunden zeigt für jeden Satz, was der Auftraggeber spart und was der Auftragnehmer netto mehr hat.

Häufige Fragen

Am einfachsten über die Stelle, die du sonst hättest: deren Kosten für den Arbeitgeber im Jahr, geteilt durch die Stunden, die du tatsächlich arbeitest. Eine Vollzeitstelle mit 77.000 € Gesamtkosten im Jahr kostet 2026 44,66 € pro produktiver Stunde, 357,31 € pro Tag. Für dasselbe Netto wie angestellt brauchst du 38,85 € pro Stunde, wenn du alle Stunden verrechnen kannst. Kennst du dein Wunschnetto, gib es im Auftrag ein: der Rechner sucht den Satz, der es nach SVS und Einkommensteuer bringt.
Nicht durch die Stunden der Arbeitswoche teilen, sondern die Kosten der Stelle durch die Stunden, die wirklich gearbeitet werden. Im Beispiel oben ergibt das das 1,6-Fache des Bruttostundenlohns: der Arbeitgeber zahlt Lohnnebenkosten und das Gehalt auch an Feiertagen, im Urlaub und im Krankenstand, ein Auftrag wird nur für gearbeitete Stunden bezahlt.
Bei 40 Wochenstunden bleiben 2026 nach Feiertagen, 5 Wochen Urlaub und dem durchschnittlichen Krankenstand rund 1.720 Stunden. Gehen 20 % für Akquise, Angebote und Buchhaltung ab, sind es rund 1.380. Die Auslastung stellst du bei den Stunden im Jahr ein.
Die Sätze hier sind ohne Umsatzsteuer. Wer über der Kleinunternehmergrenze von 55.000 € Umsatz im Jahr (brutto) liegt, verrechnet 20 % dazu; ein Unternehmen als Auftraggeber bekommt sie als Vorsteuer zurück, für den Vergleich zählt also der Nettosatz. Bei Privatkunden ist der Bruttobetrag der Preis. Kleinunternehmer haben keinen Vorsteuerabzug, ihre Ausgaben zählen daher mit Umsatzsteuer.
Üblich ist ein voller Arbeitstag, bei einer 40-Stunden-Woche also 8 Stunden. Der Rechner nimmt ein Fünftel der Vollzeitwoche; im Auftrag kannst du einen anderen Wert einstellen, etwa 7,7 Stunden bei 38,5 Wochenstunden.
Für dasselbe Netto wie angestellt braucht es im Beispiel oben 38,85 € pro Stunde, das 1,4-Fache des Bruttostundenlohns, wenn sich jede Stunde verrechnen lässt. Gehen 20 % der Zeit für Akquise und Verwaltung weg, sind es 48,56 €, das 1,7-Fache. Darin stecken die eigene Sozialversicherung, Urlaub und Krankheit, die niemand bezahlt, und die eigenen Ausgaben; ein Aufschlag für Gewinn und Risiko kommt noch dazu.
Das hängt am Satz, verglichen für dieselbe Arbeit: die Stunden, die eine Stelle im Jahr tatsächlich arbeitet. Im Beispiel oben kostet die Stelle 2026 44,66 € pro produktiver Stunde, jeder niedrigere Satz spart dem Unternehmen Geld. Dazu kommt, was die Stelle über das Gehalt hinaus kostet, etwa Arbeitsplatz, Ausstattung und Verwaltung, und bei kurzen Projekten die Einstellung, die sich dann auf wenige Monate verteilt. Ein Auftraggeber ohne Vorsteuerabzug zahlt die 20 % Umsatzsteuer auf jede Rechnung mit.

Lohnnebenkosten und Netto angestellt mit derselben Engine wie der Lohnkosten- und der Brutto-Netto-Rechner (ASVG, EStG, FLAG, KommStG, BMSVG); SVS-Beiträge und Einkommensteuer mit derselben Engine wie der SVS-Rechner (GSVG, EStG); Feiertage § 7 Abs 2 Arbeitsruhegesetz; Urlaub § 2 Urlaubsgesetz; Krankenstand WIFO Fehlzeitenreport 2026 (14,7 Kalendertage je unselbständig beschäftigter Person 2025); Beginn der Mitarbeitervorsorge bei befristeter Anstellung § 6 Abs 1 BMSVG; Dienstgeberabgabe der Gemeinde Wien LGBl. für Wien Nr. 17/1970 (§ 5 idF LGBl. Nr. 25/2012); WKO-Grundumlage aus den Verlautbarungen der Landeskammern; steuerfreie Bezüge § 3 Abs 1 EStG; Basispauschalierung § 17 Abs 1 EStG; Kleinunternehmerregelung § 6 Abs 1 Z 27 UStG. Stand 2026.