Kaufkraftentwicklung deines Gehalts 2026
Dein Gehalt
Fixer Fall: angestellt, Wien, keine Kinder, mit 13./14.
pro Monat · 40.610 € im Jahr, mit 13. und 14.
pro Monat · 31.199 € im Jahr, mit 13. und 14.
Gegenüber 2021
+29,9 % pro Monat · +13.622 € im Jahr
+30,3 % pro Monat · +9.411 € (+30,2 %) im Jahr
+1,2 % pro Monat · +458 € (+1,1 %) im Jahr
Dein Brutto stieg um 5,4 % pro Jahr, die Preise um 5,2 %
Preisindex noch vorläufig
Du liegst 62 € darüber
Nominal und real
Netto pro JahrBeide Linien zeigen dasselbe Netto, gemessen in zwei verschiedenen Währungen. Netto ist, was in dem Jahr tatsächlich am Konto war, in den Euro von damals. Kaufkraft rechnet genau dieselbe Zahl in Euro von 2026 um und sagt damit, was sie heute wert wäre. Im Jahr 2026 fallen beide zusammen, weil heutiges Geld nichts umzurechnen hat. Im Tooltip steht jede Linie als Prozent ihres eigenen Werts von 2021: dort starten beide bei 100 %, und wie weit sie bis 2026 auseinanderlaufen, ist der ganze Punkt der Seite. Die waagrechte Linie markiert das Kaufkraft-Niveau von 2021.
Jahr für Jahr
Angestellt, Wien, keine Kinder, 13. und 14. Gehalt vereinbart, keine Pendlerpauschale und kein Sachbezug. Netto jeweils pro Jahr. Gleiche Netto-Werte in aufeinanderfolgenden Jahren sind kein Fehler, und bei hohen Gehältern kann das Netto von einem Jahr aufs nächste sogar sinken: warum, steht im Abschnitt darunter. Die Real-Spalte rechnet JEDES Jahr in Euro von 2026 um: nur mit einer gemeinsamen Währung sind die Zeilen untereinander vergleichbar, und heutiges Geld ist die einzige, für die man ein Gefühl hat. Ein hoher Wert bei einem weit zurückliegenden Jahr heißt also nicht, dass damals mehr am Konto war, sondern dass das Netto von damals heute so viel wert wäre. Die Kaufkraft-Spalte misst jede Zeile am Vergleichsjahr, das deshalb immer 100 % ist. Der VPI daneben ist der nationale Verbraucherpreisindex auf Basis 2020 = 100, also der Preisstand selbst: er steigt, während die Kaufkraft sinkt. Ab 2026 ist der Preisindex noch nicht endgültig und in der Tabelle gekennzeichnet: für ein laufendes Jahr liegen erst Monatswerte vor (vorläufig), für ein künftiges gar keine (Prognose). Die Steuerregeln stehen in beiden Fällen fest.
Warum das so ist
Dein Brutto wächst in dieser Rechnung mit, von 3.257 € auf 4.230 € im Monat, und steht als eigene Zeile zwischen den Regeln. Was sich zwischen 2021 und 2026 am Netto bewegt hat, aufgeschlüsselt für genau dieses Gehalt: jede Zeile ist der Betrag, den diese eine Änderung gebracht oder gekostet hat, gerechnet mit demselben Rechner wie oben. Die Zeilen ergeben zusammen die nominelle Veränderung, und erst die Preise entscheiden, was davon an Kaufkraft übrig bleibt.
Was dein Brutto in diesem Zeitraum tatsächlich dazugewonnen hat. Der Betrag hier ist kleiner als die Erhöhung selbst, weil von jedem zusätzlichen Euro Sozialversicherung und Steuer weggehen.
Die Stufen wurden gesenkt und werden seit 2023 jährlich an die Inflation angepasst. Davor rutschte jede Gehaltserhöhung anteilig in eine höhere Stufe, was als kalte Progression bekannt ist.
Verkehrsabsetzbetrag und Zuschlag, seit 2023 ebenfalls indexiert. Sie wirken als fixer Betrag, also bei kleinen Einkommen anteilig am stärksten.
Der begünstigte Satz für das 13. und 14. Gehalt, sein Freibetrag und die Freigrenze. Der Freibetrag von 620 € steht seit 2002 still, die Freigrenze wird seit 2024 jährlich angehoben. Sie greift aber nur bei kleinen Sonderzahlungen, deshalb steht bei einem üblichen 13. und 14. Gehalt hier eine Null. Dass deine Sonderzahlungen mit einer Gehaltserhöhung mitwachsen, zählt nicht in diese Zeile, sondern in die Zeile zu deiner Gehaltsentwicklung: hier stehen nur die Regeln.
Die Abzüge vom Brutto vor der Steuer. Bei niedrigen Einkommen wirken die AlV-Reduktionsbänder hier als Entlastung, in Wien seit 2026 gegengerechnet mit der auf 0,75 % erhöhten Wohnbauförderung.
Die Grenze, bis zu der Sozialversicherung anfällt, steigt jedes Jahr mit der Aufwertungszahl. Wer darüber verdient, versichert damit jedes Jahr mehr Einkommen, und das frisst die Tarifsenkung wieder auf. Unter der Grenze ändert sie gar nichts.
Häufige Fragen
Weiterrechnen
Diese Seite rechnet mit einem einzigen Gehaltsverlauf und einem bewusst einfachen Fall, um den Effekt der Regeln und der Preise sichtbar zu halten. Für dein tatsächliches Netto unter Berücksichtigung aller Optionen wie Kinderabsetzbeträge, Pendlerpauschale oder Sonderzahlungen: Brutto-Netto-Rechner
Quellen: Verbraucherpreisindex (Statistik Austria, Basis 2020 = 100) für die Preise, Jährliche Personeneinkommen (Statistik Austria) für den Median, §§ 33 und 67 EStG 1988 (RIS) sowie das ASVG-Beitragsrecht des jeweiligen Jahres für die Netto-Berechnung, gerechnet mit derselben Engine wie der Brutto-Netto-Rechner. Für Jahre ohne veröffentlichten Index: Tariflohnindex (Statistik Austria) und WIFO-Prognose. Die Steuerregeln stehen für jedes gezeigte Jahr fest, der Preisindex nicht. Welche Jahre vorläufig oder Prognose sind, ist in der Tabelle gekennzeichnet.